Forscher, Schriftsteller und Abenteurer

Erich von Werner 

Erich von Werner, der Markenname des Unternehmens, war ein deutscher Forscher, Schriftsteller und Abenteurer. Er verschwand 1923, auf einer Expedition  nach dem untergegangenen Kontinent Atlantis spurlos. 

 

Erich von Werner wurde am 15.06.1881 geboren. Sein genauer Geburtsort ist nicht bekannt. Das gilt auch für seine frühen Jahre und die familiären Umstände.

 

Es wird gelegentlich spekuliert, dass er ein Verwandter von Bartholomäus von Werner (1842 - 1924) gewesen sein soll , der am 19. November 1878 einen Grundstein zur Errichtung des Schutzgebietes Deutsch-Neuguinea gelegt hatte. Würde die Verwandtschaftliche Beziehung bestehen, hätte Erich von Werner seine Wurzeln im Badischen. Ein tauglicher Beweis wurde jedoch nie erbracht.

 

Daher müssen wir akzeptieren, dass Erich von Werner aus dem Nichts in die Weltgeschichte trat.

 

Spätestens ab dem Alter von 22 Jahren erforscht Erich von Werner die Gebräuche und die Kultur der Einheimischen in den deutschen Kolonien. Laut urkundlicher Erwähnung erfolgte die Einreise nach Deutsch-Ostafrika im Jahre 1903 und die Abreise 1905.

 

Später erweiterte er seine Forschungsreisen auf den nahen Osten, Asien und den südamerikanischen Kontinent. 

 

Fasziniert von den Ähnlichkeiten vieler Hochkulturen stellte er eine Theorie einer Ur-Hochkultur auf. Die moderne Idee von Hyperborea oder Atlantis war geboren und wurde vielfach übernommen, pervertiert und propagiert, ohne den Urheber angemessen zu würdigen. 

Erich von Werner entzog sich den Diskussionen um eine ursprüngliche Hochkultur und versuchte sie fortan durch Expeditionen und Funde zu untermauern. 

 

 

Im Jahr 1912 wies er nach, dass das legendäre Manoa (auch El Dorado genannt) niemals am Guatavita-See beheimatet war, sondern es sich um eine transferierte Legende handelte.

 

Erich von Werner fand das wahre El Dorado im Dezember 1914. Seine wenigen Bilder zeigen eine versunkene Stadt im Dschungel. Aus Stein. Nicht aus Gold. Da er nicht die Mittel besaß, um die gigantische Stadt freizulegen, wollte er dieses später nachholen. Der 1. Weltkrieg vereitelte ihm allerdings den Plan.

Im 1. Weltkrieg unterstütze Erich von Werner verschiedene deutsche Unternehmungen als ziviler Berater. Unter anderem war er an der Niedermayer-Hentig-Expedition (1915)  temporär beteiligt. Weiteres ist bis 1918 nicht bekannt.

 

Nach dem Krieg widmete er sich erneut der Atlantis-Forschung. In diesem Rahmen soll er auch mit dem jungen Erfinder und später berühmtesten Atlantis-Forscher Otto Muck (1892 - 1956) in Kontakt gestanden und diesen maßgeblich beeinflusst haben.

 

An öffentlichen Diskussionen zu Atlantis beteiligte er sich überhaupt nicht mehr, obwohl die These an sich immer mehr Anklang bei Esoterikern, Okkultisten, Rassentheoretikern und auch normalen Angehörigen des Bildungsbürgertums fand.

 

Spätestens 1922 glaubte Erich von Werner, die Hauptstadt von Atlantis ("Stadt des Poseidon") lokalisiert zu haben. 

 

1923 brach er schließlich auf und trat damit in den Nebel der Geschichte. Ob er Atlantis je erreicht hat, bleibt ungewiss. 


Was bleibt von Erich von Werner?

 

Kaum etwas. Schriftlich existieren bestenfalls Fragmente und wenige Bilder, bei denen eine Lokalisierung schwierig ist. Gemeinhin ist aber anzunehmen, dass zumindest zwei aus dem legendären El-Dorado stammen. Die Atlantis-Hypothesen haben sich längst andere zu eigen gemacht. Es ist beinahe so, als hätte er nie existiert. 

 

Seine Spuren sind so karg, er könnte eine fiktive Gestalt sein. Dessen sind wir uns bewusst. Aber, diese fiktive Gestalt wäre eine reine, eine neugierige, eine ohne Vorurteile und eine mit Wagemut. Eine, die ihren Träumen folgte und Unmögliches versuchte. 

 

Ob Fiktion oder nicht:

 

Erich von Werner ist in seinem Wirken ein Vorbild und damit zurecht Namensgeber dieses Verlages.


"Der Verstand und das Herz machen aus der Phantasie Wirklichkeit!" Erich von Werner