Ein Grund für die Verlagsgründung

Der soziale Gedanke


Ein Unternehmen möchte Gewinn erwirtschaften. Das versteht sich von selbst. Bei der Verlagsgründung spielte allerdings auch ein sozialer Gedanke eine Rolle; aber der Reihe nach.

 

Im Laufe des Jahres 2016 wurde schnell klar, dass zwei Projekte vor dem Abschluss standen. Einmal das Kinderbuch "Das Sternenkind und der Rabe" und das Liebesdrama "Augen in der Finsternis".

Grundsätzlich wäre es wohl kein Problem gewesen, beide Bücher in kleineren oder mittleren Verlagen zu platzieren oder alternativ über das oft lukrativere "Selfpublishing" anzubieten. 

 

Bei beiden Wegen, wären keine bzw. deutlich weniger Kosten entstanden und der komplette Einsatz hätte sich auf das Marketing konzentrieren können.

 

Im Laufe des Jahres kam jedoch die Idee auf, das Kinder- und Jugendbuch "Das Sternenkind und der Rabe", mit seiner Vermittlung von universellen Werten, auch in arabischer Sprache anzubieten, um vielleicht so einen (natürlich kleinen) positiven Einfluss auf die Entwicklung  arabisch-sprachiger Kinder in Deutschland zu nehmen.

 

Dabei sollen keine Missverständnisse aufkommen. Die Idee selbst ist kein politisches Statement. Diesem Denken in Extremen, gleich welcher Richtung, schließen wir uns nicht an. Aus unserer Sicht darf man Entwicklungen immer auch kritisch hinterfragen. Auch wir tun das.

Nur, welche Schuld daran tragen unschuldige Kinder? Sie haben weder diese Entwicklungen forciert, noch aktiv Politik betrieben. Es sollte daher von allgemeinem Interesse sein eine Verwahrlosung oder das Errichten von Parallelgesellschaften aktiv zu verhindern und nicht nur darüber zu schwadronieren.

 

 

Genau dafür haben wir ein Crowd-Funding-Projekt ins Leben gerufen, das 2017 endete und im Idealfall sogar eine kostenlose Unterstützung von entsprechenden Einrichtungen vorsah.

 

Dass es sich als schwierig erwies, für eine derartige Idee eine Verlag zu gewinnen, versteht sich von selbst und so erfolgte die Umsetzung des Projektes auf eigene Initiative.

 

Tatsächlich spielte damit der soziale Gedanke, trotz aller kommerzieller Ziele, eine  gewichtige Rolle bei der Gründung des Verlages. 

 

"Die Grenze zwischen Fiktion und Realität ist die Wahrnehmung. Die Wahrnehmung ist aber niemals objektiv." Erich von Werner